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Bestellt das Bücher-Set und werdet offizielle Partner-Schule des Projekts. Profitiert von allen Vorteilen des Grenzgänger-Netzwerks und erlebt eine unvergessliche Reise als Schulklasse!
Häufig gestellte Fragen
Grenzgänger ist ein Wander-Projekt für Schulen aus der Region Köln/Bonn. Bei unserem aktuellen Projekt wandern wir mit unseren Schüler auf den höchsten Berg Deutschlands – die Zugspitze!
Beim Projekt Grenzgänger geht es darum, dass wir unseren Schülern Lebenskompetenzen außerhalb des Klassenraums zu vermitteln. Sie sollen auf den Wanderungen ihre körperlichen und mentalen Grenzen überwinden und dabei ihren Durchhaltewille trainieren. Auch sollen sie ihren Ehrgeiz stärken, indem sie langfristig auf ein Ziel hinarbeiten. Wir behandeln im Projekt aber auch Themen wie gesunde Ernährung. Unsere Schüler lernen zum Beispiel, wie sie mit frischen Produkten gesund kochen können. Außerdem verbringen die Jugendlichen viel Zeit in der Natur und lernen auf den zahlreichen Wanderungen ihre Heimatregion besser kennen.
Aktuell können alle weiterführenden Schulen aus der Region Köln und Bonn mitmachen.
Ich würde das Projekt mit Schülern der 7. bis 9. Jahrgangsstufe durchführen, also in der Altersgruppe zwischen 12 und 16 Jahren. Im Pilotjahr habe ich das Projekt mit meiner 8. Klasse durchgeführt. Aktuell nimmt im zweiten Durchgang eine 7. Klasse teil. Meiner Meinung nach hat beides sehr gut funktioniert.
Das Projekt dauert in der Regel ein ganzes Schuljahr. Ihr absolviert in diesem Schuljahr ca. 10 Wandertage in der Region, um euch körperlich und mental auf die Wanderung zur Zugspitze vorzubereiten. Außerdem beschäftigt ihr euch viel mit gesunder Ernährung und kocht gemeinsam in eurer Schulküche. Am Ende des Schuljahres – meistens kurz vor den Sommerferien – unternehmt ihr dann eine gemeinsame Klassenfahrt in die Grenzregion zwischen Deutschland und Österreich, wo ihr versuchen werdet, den höchsten Berg Deutschlands hochzuwandern.
Die Wanderungen verteilen sich auf die gesamte Region Köln/Bonn. Die meisten Wander-Routen befinden sich im Bergischen Land, an der Sieg, im Ahrtal, der Eifel und natürlich im Siebengebirge. Ihr erhaltet von mir einen Wanderführer mit über 60 Wanderungen in der Region, sodass ihr die Vorbereitung nach euren Wünschen und Möglichkeiten anpassen könnt.
Beides ist möglich! Aber beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Als Klasse kennt ihr eure Schüler sehr gut und habt einen guten Kontakt zu den Eltern. Außerdem könnt ihr Wandertage besser planen, weil ihr unabhängiger seid. Der Nachteil ist, dass nicht alle Schüler aus eurer Klasse begeistert sein werden. Wenn das Projekt als AG oder Kurs anbietet und sich Schüler bewusst für dieses Projekt entscheiden, habt ihr ein deutlich höheres Motivationslevel innerhalb eurer. Auf der anderen Seite ist es oft schwieriger, diese Schüler aus ihrem Schulalltag rauszunehmen, um mit ihnen wandern zu gehen. Dafür müsst ihr Lösungen finden.
Ihr solltet wöchentlich an diesem Projekt arbeiten können. Wir hatten hierfür immer eine feste Stunde im Stundenplan geblockt. Ihr werdet Zeit brauchen, um mit euren Schülern Dinge rund um das Projekt zu organisieren oder mit dem Schulbuch zu arbeiten. Einmal im Monat solltet ihr auch einen Wandertag durchführen. Insgesamt muss man festhalten, dass das Projekt nimmt viel Zeit in Anspruch. Im Schuljahr wird dieses Projekt viel Platz einnehmen und ihr solltet auch klare Prioritäten setzen. Alles andere solltet ihr drum herumplanen.
Es ist sinnvoll ein großes Team aufzubauen und die Verantwortung auf vielen Schultern zu verteilen. Für eine Gruppe von 20 Schülern solltet ihr mit mindestens 6 Erwachsenen planen. Es müssen aber nicht nur Lehrer sein. Wir hatten nur zwei offizielle Lehrkräfte dabei. Das restliche Team bestand aus Schulsozialarbeitern, Sozialtrainern und externen Partnern, unter anderem aus unseren Wanderleiter vom Deutschen Alpen Verein. Ich würde auch die Teilnahme von engagierten Eltern nicht ausschließen. Unsere Erfahrung hat gezeigt, dass es in der Regel kein Problem ist, Begleiter für dieses Projekt zu finden.
Für einen Durchgang mit 20 Schülern müsst ihr mit Extra-Kosten zwischen 6.000 und 8.000€ planen. Dieses Geld benötigt ihr in erster Linie für die Vorbereitungszeit – z. B. um eure Schüler mit Wander-Ausrüstung auszustatten, Bahn-Tickets für die Wandertage oder Lebensmittel für das gemeinsame Kochen zu kaufen. Die Finanzierung der Klassenfahrt ist in der Regel kein Problem, da diese Kosten über die BuT-Gelder und den Eigenanteil der Eltern abgedeckt sind
Ihr müsst aktiv werden und Spendengelder sammeln. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Spendenbereitschaft für dieses Projekt sehr hoch ist. Ihr solltet Crowdfundings starten und Fundraising betreiben. Fragt innerhalb eures Schul-Netzwerks nach Unterstützung und kontaktiert Unternehmen, Stiftungen und Fördervereine aus eurer Nähe.
Alle Partner-Schulen erhalten für die Durchführung ein dreiteiliges Bücher-Set, bestehend aus Schulbuch, Planungshilfe und Wanderführer. Die Kosten für das Bücher-Set übernimmt dankenswerterweise der Förderverein der Sparkasse KölnBonn. Die Bücher sind für euch also komplett kostenlos. Alle Partner-Schulen sind Teil einer großen Community und profitieren weiterhin durch das Grenzgänger-Netzwerk.
Als Partner-Schule führt ihr das Projekt zwar eigenverantwortlich durch, erhaltet dabei aber Unterstützung. Keine Schule soll dieses Vorhaben allein meistern müssen. Ihr profitiert vom gemeinsamen Erfahrungsaustausch, könnt bei anderen Schulen hospitieren und an Fortbildungen teilnehmen. Ihr erhaltet Hilfe bei der Akquise von Fördergeldern und könnt bei unseren Partnern rabattierte Wander-Ausrüstung bestellen.
